Mutterbeziehung
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Mutterbeziehung
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Die Bindung zur Mutter ist für einen Menschen eine wichtige Lebensgrundlage und eine wichtige Ressource für das Leben. Diese Bindung an die Mutter beginnt mit dem Moment der Zeugung und wird in den ersten Jahren bis zum Ende der Pubertät eine grundlegende Wirkung haben. Wird diese Bindung zeitweise oder dauerhaft mangelhaft oder überwältgend erlebt, entstehen seelische Wunden, die ein Mensch Zeit seines Lebens beeinflussen, sei es in seinem Beziehungsverhalten, in Bezug auf seine Gesundheit oder seine Psyche.

Die Mutter ist das Einganstor eines Menschen ins Leben. Im Mutterleib wachsen wir heran. Die Mutter vermittelt dem Kind idealerweise Schutz, Wärme, Geborgenheit und vor allem : Liebe. Schon Föten nehmen die Gefühle der Mutter wahr. Sind diese dem Kind gegenüber negativ, fühlt sich das Heranwachsende Wesen einsam und zieht sich in sich zurück.

Mütterliche Zuwendung ist notwendig für:

  • Ein gesundes Wachstum (Nahrung und Pflege des Säuglings)
  • Die Entwicklung der Beziehungsfähigkeit
  • Die Entwicklung der eigenen Identität (Selbstwertgefühl, Liebesfähigkeit)
  • Eine gesunde Verwurzelung im Leben 

 

Eine verletzte Mutterbindung ist eine Lebens-Auf-Gabe. Eine Aufgabe, die uns unser Schicksal auferlegt. Doch aus dem Trauma kann eine Gabe, eine Begabung entstehen.

Der Heilungsweg führt über verschiedene Stufen eines Prozesses. Dieser Prozess kann unterschiedlich lange dauern, je nachdem, wie tief die Traumatisierung liegt. Bedingungfür eine Heilung ist der Wille eines Menschen, diesen Weg zu gehen und den unangenehmen Gefühlen nicht auszuweichen, die tief in seiner Seele verborgen wurden.

Ein möglicher Heilungsweg führt immer über folgende Stufen:

  • Annehmen
    Annahme der Wunde, die einem das Leben zugemutet hat (z.B. früher Tod der Mutter, emotionale Ablehnung, etc)
  • Fühlen
    Fühlen und Durchleben der dazugehörigen Gefühle (Sehnsucht, Wut, Verzweflung, Trauer) und Fühlen, wie es sich angefühlt hätte, wenn die Mutter das hätte geben können, wonach man sich gesehnt hat.
  • Verstehen
    Verstehen, warum die Mutter so und nicht anders reagieren konnte (z.B. durch Nachfragen oder eine Systemaufstellung)
  • Vergeben
    Der Mutter vergeben, dass sie aus irgendeinem Grund nicht mehr geben/ lieben konnte oder zuviel Nähe gefordert hat (emotionaler Missbrauch, Partnerersatz, etc.)
  • Sich selbst lieben
    Sich selber eine gute Mutter sein, sich annehmen, lieben, Halt in sich selbst entwickeln; auch versuchen, anderen Liebe zu schenken, mütterliche Ressourcen finden (Kontakt mit der Mutter Erde, Verbindung zu Gott, etc.)


 
Kontakt

Denise Wyss
Praxis für seelische Lösungen

c/o Praxis am Klosterberg
Klosterberg 11
4051 Basel
Tel. 061 411 27 93

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