FAQs


Häufig gestellte Fragen zu Methode und Seminaren

Wie schnell wirkt eine Aufstellung?
Aufstellungsarbeit ist Prozessarbeit. Es gibt zwar auch schnelle Lösungen, aber manchmal geht es auch nur um einen ersten Schritt zur Lösung. Möglicherweise wird dann später eine weitere Aufstellung sinnvoll. Die Wirkung der Aufstellungsarbeit hängt von Anliegen und Situation der aufstellenden Person ab. Die Seele braucht auch Zeit, um ein Lösungsbild zu integrieren. das kann von einer Stunde bis zu einigen Wochen oder Monaten gehen.

Zeichnet sich in einer Aufstellung die objektive Realität ab?
In der Aufstellung arbeiten wir therapeutisch mit Projektionen der eigenen inneren Bilder. Damit geht es in erster Linie um eine subjektive Wahrnehmung. Die äussere Realität kann manchmal anders aussehen. Aber ein Teil, der uns unbewusst ist, sieht auch noch andere Aspekte.

Was ist, wenn sich in einer Aufstellung keine Lösung zeigt?
Manchmal gibt es (noch) keine Lösung. Es hängt von der eigenen Seele ab, wie weit sich in einer Aufstellung eine Lösung abzeichnen kann. Manchmal haben wir innere Widerstände gegen eine Lösung. Ein Teil in uns sehnt sich nach einer Lösung, ein anderer (unbewusster) Teil in uns wehrt sich aus irgendwelchen Gründen dagegen. Das zeigt sich dann auch in der Aufstellung. Die Lösung ist in diesem Fall, zu akzeptieren, dass dies im Moment so ist. Gerade duch diese innere Haltung kann aber eine positive Veränderung angeregt werden.

Wirkt meine Aufstellung auch auf andere Familienmitglieder?
Ja. Es bestätigt sich immer wieder, dass wenn wir etwas bei uns selber ändern, es sich auch auf andere in unseren Beziehungssystemen auswirkt, die von der Aufstellung nichts wissen. Das mag damit zusammenhängen, dass wir Ihnen gegenüber eine andere Sichtweise und damit auch Verhaltensweise einnehmen.

Fragen zum Aufstellungsseminar:

Warum kostet auch eine Teilnahme ohne Aufstellung etwas?
Auch die Teilnahme als Darsteller/in kann eigene Themen berühren. Damit macht auch eine Teilnahme als Nur-Darsteller ohne eigene Aufstellung Sinn. So kann jemand z.B. in einer Rolle starke Gefühle (wie Wut, Trauer) empfinden, was ihm sonst eher schwerfällt. Entsprechen solche Gefühlsauslösungen einem eigenen blockierten Primärgefühl, ist das sehr hilfreich für den eigenen Prozess.

Tagesseminar

An einem Tag können höchstens fünf Aufstellungen gemacht werden. Fünf Personen sind aber zu weni, um aufzustellen. Deswegen ist es erforderlich, dass alle, die eine Aufstellung machen wollen, eine Begleitperson mitbringen, damit es für alle Aufstellungen genügend Darsteller hat. Die Teilnahme für die Begleitperson (ohne Aufstellung) ist in diesem Fall gratis.

Darf man auch nein sagen, wenn man als Darsteller/in für eine Rolle gefragt wird?
Ja. Alle Teilnehmenden sind jederzeit frei, nein zu sagen, wenn sie um die Übernahme einer Rolle angefragt werden. Z.B. wenn man von der eigenen Aufstellung her noch sehr berührt ist oder wenn ein ähnliches Trauma thematisiert wird wie das eigene. Es wird aber eine grundsätzliche Bereitschaft zum Mitmachen erwartet.

Warum sollte man direkt nach der Aufstellung noch nicht darüber sprechen?
Das nimmt der Seele die Energie des Lösungsbildes. Es ist sinnvoll einige Tage oder Wochen zu warten, bevor man sich mit anderen darüber austauscht. Manchmal ist es auch besser, gar nicht darüber zu sprechen. Am besten spürt man das selbst.

Diskutiert man in der Gruppe über seine Themen?
Nein. Ein Aufstellungsseminar ist keine Gruppentherapie, sondern Einzelarbeit unter Zuhilfenahme einer Gruppe. Die anderen dienen bei der eigenen Aufstellung 'nur' als Darsteller. Aus diesem Grund machen wir keine Gesprächsrunden und diskutieren auch nicht in der Gruppe über die Anliegen und Aufstellungen der anderen. Oft habe ich mit den Personen auch schon in Einzelsitzungen gearbeitet und weiss dadurch Fakten, welche die anderen nicht wissen können (und sollen).

 
Kontakt

Denise Wyss
Praxis für seelische Lösungen

c/o Praxis am Klosterberg
Klosterberg 11
4051 Basel
Tel. 061 411 27 93

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